Wohnflächenberechnung

Erstellung einer korrekten Wohnflächenberechnung nach DIN

Circa 80 % der angegebenen Wohnflächen in Deutschland sind fehlerhaft berechnet. Dabei sind die Angaben zu Wohnflächen jedoch ausschlaggebend, um Betriebskosten sowie Miet- und Verkaufspreise korrekt zu ermittelt. Eine exakte Wohnflächenberechnung ist jedoch essentiell, um unnötige und ungerechtfertigte Mehrkosten zu vermeiden. Wir haben hier die passende Lösung mit innovativer, kosten- und zeitsparender Technik.

Wohnflächenberechnung nach WoFlV oder DIN

Eine exakte und genau Wohnflächenberechnung und Vermessung von Gebäuden durch unsere 3D Laserscann Methode hat folgende Vorteile:

Überprüfung Sie, ob die in Ihrem Mietvertrag angegeben Wohnfläche mit der tatsächlichen Wohnfläche übereinstimmt.

Perfekte Planungsgrundlage für Ihre Bauvorhaben.

Genaue Wohnflächenberechnung für Räume mit Dachschrägen, Erkern und baulichen Unregelmäßigkeiten.

Professionelle Wohnflächenberechnung in Ulm, München, Stuttgart, Frankfurt am Main, Freiburg im Breisgau und Ravensburg

Gerade bei Dachschrägen, Erkern oder unregelmäßigen Wänden ist es schwierig, die exakte Wohnfläche korrekt zu ermitteln. Es empfielt sich daher, einen Profi zu beauftragen, um die Wohnfläche berechnen zu lassen. So erhalten Sie nicht nur korrekte Ergebnisse, sondern sind auch rechtlich auf der sicheren Seite.

Wohnfläche berechnen

Die Wohnfläche Ihres Projektes ermitteln:

Sie benötigen hierzu das Aufmaß, die Wohnfläche, Die Wohnflächenverordnung und die DIN 277.

Was unterscheidet die DIN 277 und die Wohnflächenverordnung (WoflV)?

Für die Wohnflächenberechnung gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten:

Berechnung nach DIN 277

Berechnung nach der Wohnflächenverordnung (WolfV)

Beide Möglichkeiten der Berechnung nutzen die Grundfläche, die das Ergebnis eines Aufmaßes ist, als Grundlage. Öffentlich geförderte Wohnungsbauten sowie Eigenheime, die einer Förderung unterliegen, unterliegen der Wohnflächenverordnung (WolfV). Dies kann bei Eigenheimen auch eine Finanzierungsbedingung der Bank sein. Der freie Wohnungsbau unterliegt keiner Bestimmung und kann daher auch nach DIN 277 berechnet werden. Doch worin liegen die Unterschiede?

Nach DIN 277 werden die ermittelten Flächen in Nutz-, Verkehrs- oder Funktionsflächen aufgeteilt. Die Wohnflächenverordnung hingegen bewertet den Wohnwert bzw. Wohnmehrwert einzelnen Räume und Freisitze. Beispielhaft können Balkone in der DIN 277 zu 100 % in die Nutzfläche eingerechnet werden, während sie nach der Wohnflächenverordnung (WoflV) nur zu 25 % bzw. 50 % als Wohnfläche angesetzt werden.

Auch bewerten beide Berechnungsmethoden Dachschrägen sowie Nutzflächen (z. B. Keller) unterschiedlich. Das, was allgemein unter „Wohnfläche“ verstanden wird – die Fläche einer Wohnung, die tatsächlich voll nutzbar ist – wird daher eher von der Wohnflächenverordnung abgedeckt. Ein Raum mit einer Dachschräge ist nicht im gleichen Maße nutzbar wie ein Raum der gleichen Grundfläche ohne Dachschräge. Laut DIN 277 hätten jedoch beide Räume die gleiche Wohnfläche. Wir empfehlen daher die Ermittlung der Wohnfläche nach DIN 277 nur in Ausnahmefällen.

Unterschiede der Zweiten Berechnungsverordnung und der Wohnflächenverordnung

Die Zweite Berechnungsverordnung ist der Vorläufer der Wohnflächenverordnung, ist jedoch für Berechnungen, die bis zum 31. Dezember 2003 vorgenommen wurden, weiterhin gültig. Im Unterschied zur Wohnflächenverordnung sieht die Zweite BV folgendes vor:

„Sichtgeschützte“ Freisitze wie Balkone werden mit 50 % der Fläche angerechnet.

Wintergärten werden mit 50 % angerechnet (in der WoflV gilt dies nur für nicht beheizte Wintergärten).

Es erfolgt ein pauschaler Abzug für Putz in Höhe von 3 %.

Grundflächen von Schornsteinen, Pfeilern etc. werden nicht berücksichtig.

Es erfolgt keine Berücksichtigung von Flächen unter Treppen mit einer lichten Höhe von unter 2 m.

Bitte beachten Sie, dass die Zweite BV nur Grundlage diverser Ausführungsvorschriften, beispielsweise der IBB in Berlin war. Somit ist im Einzelfall zu prüfen, wie die Wohnfläche ermittelt wurde und wie sich eine neue Berechnung nach heutigen Gegebenheiten auswirken würde. Eine Neuberechnung ist nicht unbedingt immer sinnvoll und sollte abgewägt werden.

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Telefon: 07321 490 10 32 E-Mail: info@einsNULLpunkt..de